2012 – 2016 Aufbau eines Theaterprofils an der Refik-Veseli-Schule in Kreuzberg

 

10
Die Produktionen werden im Rahmen des Kulturprofils Theater der Refik-Veseli-Schule durch das Modellprogramm Kulturagenten für kreative Schulen gefördert.
.http://www.schule-skalitzer.de/index.php?option=com_content&view=article&id=296&Itemid=332
.
.
GOLEM.
2017

Hat der alte Hexenmeister

sich doch einmal wegbegeben!

Und nun sollen seine Geister

auch nach meinem Willen leben…

 

 

Was ist ein Golem? Warum möchte ein Mensch einen Golem erschaffen? Was ist die Gefahr? Das Risiko? Warum ist der Golem zumeist als männliche Gestalt sichtbar? Wie könnte ein weiblicher Golem sein? Wie der perfekte virtuelle Schüler oder Lehrer? In welchen Formen tritt der Golem auf? Was sagt uns das über unsere Gesellschaft? Und wie zeigt sich diese wiederum in den Golem-Bildern?

Wie ist das Ganze im Theater darstellbar?

Diesen und anderen Fragen gehen wir nach in unserer 8-tägigen Theaterwerkstatt GOLEM, der neuen Theaterproduktion der Klasse 8.2 an der Refik-Veseli-Schule.

Wir, das sind die Schüler*innen der 8.2, begleitet von Anja Scheffer (Regie/Schauspiel), Hendrik Scheel (Bühnen-/Kostümbild), Simon Groscurth (Klassenlehrer), Alpaslan Karslioglu (Co-Lehrer), Constantin Schmidt (Schülerpraktikant) und Simon Ölschläger (Pädagogikstudent). Gemeinsam erarbeiten wir das Konzept, tragen unsere Ideen und Vorstellungen zusammen und setzen diese um: szenisch, chorisch, choreographisch, zeichnerisch, bühnenbildnerisch. Wir suchen nach unserem eigenen Golem, der dann am Ende auf die Theaterbesucher*innen trifft…

GOLEM.

Die Theaterwerkstatt wird gezeigt am

Donnerstag, den 26. Januar 2017

um 12:00 Uhr und um 17 Uhr, sowie am

Freitag, den 27. Januar um 9 Uhr

im Theaterraum der Refik-Veseli-Schule.

Anlass für die diesjährige Produktion der 8.2. ist die aktuelle Ausstellung GOLEM imJüdischen Museum Berlin.

In Kooperation mit Kulturagenten für kreative Schulen Berlin und dem Jüdischem Museum Berlin.

http://www.kulturagenten-proKgramm.de/startseite/neuigkeiten/show/886

 

 

.

.

VOIDS.Leerstellen

Im Jüdischen Museum Berlin

2016

img_5557

.

 

 

Interaktive Führung einer 8. Klasse durch das Jüdische Museum

Schülerinnen und Schüler führen Besucherinnen und Besucher durch das Jüdische Museum. Gemeinsam entdecken sie auf spielerische, sinnliche und poetische Weise die Winkel, Schrägen und Leerstellen des Museums. Seit Anfang September probt die 8. Klasse der Refik-Veseli-Schule für die Produktion „Voids. Leerstellen“. Ziel ist, den Gästen das Jüdische Museum auf neue Art zu vermitteln – einer Mischung aus Performance und interaktiver Führung. „Voids. Leerstellen“ ist eine Kooperation zwischen dem Jüdischen Museum Berlin, einer 8. Klasse der Refik-Veseli-Schule, der Künstlerin Anja Scheffer (Regie/Schauspiel) und dem Künstler Hendrik Scheel (Bühnen und Kostümbild) sowie dem Programm „Kulturagenten für kreative Schulen Berlin“.

Freitag, 30. September 2016 um 10.30 Uhr und um 12 Uhr 

Wo: Jüdisches Museum Berlin, Lindenstraße 9-14, 10969 Berlin

VIDEO:   https://www.jmberlin.de/refik-veseli-schule

 

Weitere Aufführungen: 06. Oktober 2016, 11:30 Uhr und 13:00 Uhr, im Jüdischen Museum Berlin sowie im November für die Grundschulklassen der Umgebung in der Refik-Veseli-Schule

  Weitere Infos unter: http://kulturagenten-programm.de/laender/neuigkeit/3/852

  http://www.jmberlin.de/voids-leerstellen

http://www.jmberlin.de/start-ins-neue-schuljahr-mit-dem-juedischen-museum-berlin

.

.
.
ZusammenTreffen.
2016

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

ZusammenTreffen ist die neue Produktion der Theaterklasse des 9. Jahrgangs, die in Kooperation mit dem Jüdischen Museum Berlin und SIDEviews e.V. entsteht.

Nach nur zwei Wochen Produktionszeit hatte die Inszenierung am 14. Juli  im Theaterraum der Refik-Veseli-Schule Premiere.

Ausgangspunkt thematischen Annäherung war der Dokumentarfilm „Nahostkonflikt“, den Schülerinnen und Schüler der Geschichtswerkstatt (9. Klasse) in Zusammenarbeit mit dem Jüdischen Museum Berlin produziert haben. Bei Berlinerinnen und Berlinern aus palästinensischen und isralischen Familien haben sie nachgefragt, was dies über den Nahostkonflikt denken.

In der darauf basierenden Theaterproduktion ZusammenTreffen wird der Bühnenraum in eine große Tafel verwandelt, an der Menschen mit verschiedenen politischen Positionen Platz nehmen können. In einer inszenierten Diskussion wird das Thema „Konflikte“ verhandelt und um deren Lösungen gerungen. Dabei speisen alle gemeinsam.
 .
.
 .
ANKOMMEN.
2016
ANKOMMEN. ist eine Gemeinschaftsproduktion der Theater AG/Profilkurs der Refik-Veseli-Schule zusammen mit 5 Schülerinnen und Schülern der Willkommensklasse innerhalb und ausserhalb des Schulbetriebs. Insgesamt arbeiteten 20 Schülerinnen und Schüler aus unterschiedlichen Jahrgängen gemeinsam an der Produktion.
IMG_5054

Im Rahmen der AG/des Profilkurses Theater und einer außerschulischen Zusammenarbeit haben wir mit Schülerinnen und Schülern verschiedener Klassen angefangen zu erforschen, wie eine gemeinsame Zusammenarbeit aussehen könnte, welcher Thematik wir nachgehen können, wie wir uns verständigen können und welche Formate für unsere heterogene Gruppe passend sein können.

Neben der szenischer Improvisation und Sprechtraining, das Anja Scheffer begleitete, hat der Kurs einen weiteren Fokus darauf gelegt, sich mit dem Thema Öffentlichkeitsarbeit und Dokumentation zu beschäftigen, unter Begleitung von Hendrik Scheel.

Die Zwischenergebnisse wurden am 14. Juli auf den HofFestspielen im Theater Expedition Metropolis präsentiert. Die HofFestSpiele, in diesem Jahr unter dem Titel Dichte Entfernungen – beyond borders, luden mit Theater, Musik, Ausstellung, Film, Lesung, Spiel und Picknick dazu ein, Kunst im Kontext zu erleben. In offenen Werkstätten konnten Kinder und Jugendliche den Wert und die Freude handwerklicher Arbeit erfahren. Ferner hatten die jungen Menschen die Möglichkeit, im Rahmen des Projekts „Talente-Diplom“ Angebote zu den Themen Lesen, Schreiben und Sprache wahrzunehmen. So sollte eine Kunst der Versammlung entstehen, die auf Nachbarschaft, Gemeinsinn und Dialog setzt.

Der Titel ‚Dichte Entfernungen‘ stellte dieses Jahr unterschiedliche künstlerische Ausdrucksformen aus dynamischen und spannungsreichen Nachbarschaften dar.

Die ausserschulische Arbeit wurde durch Kultur macht stark. Bündnisse für Bildung. gefördert.

 

EIN NEUES LAND
2016
Was hat es mit diesen sonderbaren Tieren auf sich?

Ich finde die Vorstellung reizvoll, dass da schon ein Geschöpf im Haus wohnt, als eine Art Wächter, zu dem man einfach dazu zieht. „Ein neues Land“ ist eine utopische Stadt, die die Natur nicht ausschließt. Die Kreaturen, die schon vorher da waren, bleiben erhalten. Alles lebt miteinander, muss sich nicht gegenseitig verdrängen oder ausrotten.“

Shaun Tan in der taz, 21.10.2009

34

Ein neues Land

Die Schülerinnen und Schüler der Klasse 8.3 beschäftigten sich 9 Tage lang mit der Graphic Novel „Ein neues Land“ von Shaun Tan.

Ausgangspunkt waren zwei dreistündige Workshops im Jüdischen Museum Berlin, die von je einer Hälfte der Klasse besucht wurden. Im Anschluss daran erarbeiteten die Schülerinnen und Schüler im Rahmen einer Theaterwerkstatt, die am Ende für die Zuschauer geöffnet wurde, eine performative und interaktive Führung durch das Bühnenbild. Es erzählte unterschiedliche Facetten von Fluchterfahrungen.

37
Die Schülerinnen und Schüler entwerfen gemeinsam den Theaterraum und das szenische Material, indem sie sich assoziativ mit den Bildern und Geschichten der Graphic Novel sowie deren Umsetzungsmöglichkeiten beschäftigten und dabei in die Themen Auswanderung, Flucht, Einwanderung, Fremdsein eintauchten.
Unterstützt wurden sie dabei von ihrer Lehrerin Christine Jaeger und ihrem Lehrer Hannes Hauenschild sowie von Anja Scheffer (Regisseurin), Susanne Grziwa (Assistenz) und Hendrik Scheel (Bühnenbildner).

.
.
VERSTECKT!
2015

IMG_3278

 

Versteck verstecken verbergen sich verbergen davonstehlen unauffällig unbeachtet schleichend unsichtbar unterschwellig hintenrum verborgen geheim untertauchen verfolgt versteckte Gefühle verhüllt verkleidet Unterschlupf Flucht.

Verstecken in all seinen Facetten – damit befassten sich die Schülerinnen und Schüler der Klasse 7/2 an der Refik-Veseli-Schule. Ihre räumliche und theatrale Umsetzung des Themas stellten sie am 25. September 2015 in der Premiere vor.

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

VERSTECKT! wurde am gleichen Tag insgesamt dreimal aufgeführt.

Das Stück entstand in 4 Wochen aus recherchierten und selbst geschriebenen Texten, aus denen in Improvisationen gemeinsam Szenen entwickeltet wurden. Dabei wurden die Biografien von Refik Veseli und Anne Frank ebenso mit einbezogen, wie die aktuelle Flüchtlingssituation und auch Fragmente aus Shakespeares „Hamlet“.

Begleitet von ihren Lehrerinnen Yolanda Palomino Valdivia, Conny Wendel und dem Lehrer Simon Groscurth sowie Anja Scheffer (Regisseurin und Schauspielerin), Daria Kornysheva und Hendrik Scheel (Bühnen- und Kostümbildnerin und Bühnen- und Kostümbildner) haben die Schülerinnen und Schüler assoziativ ein Theaterstück zum Thema „verstecken“ entwickelt. Anhand eines von ihnen entworfenen Modells entstand der Bühnenraum – analog der Szenen – und auch die benötigten Requisiten und Kostüme. Außerdem hatten alle Kinder Einzelsprechtraining.

31

 

 

Die Produktion VERSTECKT! wurde im April 2016, in einer Wiederaufnahme, Yad Vashem im Rahmen ihres Besuchs präsentiert. Darüber hinaus wird die Produktion auf den HofFestspielen im Theater Expedition Metropolis am 14. Juli 2016 zwischen 17 und 18 Uhr präsentiert.

 

 

TEENIE LEAKS

Wir können nichts dafür, dass ihr uns nicht versteht

2015

Teenager sind auch nur Menschen! Aber was für welche? Paul Bühre, 15, ein Berliner Schüler, schreibt in seinem Buch, was Jugendliche tun und denken, wenn die Eltern nicht dabei sind.
24

Konsumorientiert, pornographieverdorben und jederzeit bereit, das Geschenk von Oma gegen Gras oder Wodka-Energy einzutauschen? Bisher kennen wir den Pubertätsalltag hauptsächlich aus der Sicht von verunsicherten Eltern, überlasteten Lehrern oder gar Familientherapeuten. Jetzt gewährt erstmals ein 15-Jähriger Einblick in das, was ihm und seiner Generation wichtig ist. Er erzählt von Computerspielen, Unterhosenmoden, Mädchenkleidung, Schüleraustausch, Verliebtsein in Zeiten des Internets und diesen Momenten, in denen alles zu viel wird. Und von Eltern, die ständig nur das Beste wollen, aber damit genau das Gegenteil erreichen.

27
Zum ersten Mal arbeiten wir im Rahmen unseres Theaterprofils mit einer 9. Klasse an einer Theaterproduktion, die einen festen Text zur Vorlage nimmt.
Wir experimentieren 9 Tage lang mit dem Text. Wir lesen, der Bühnenraum zeigt unterschiedliche Facetten verschiedener Jugendzimmer, wir gründen eine Band, die Songs einstudiert, wir drehen kleine Filme über Zombies und „Twilight!“ mit Perücken und Masken. Am Ende verarbeiten wir alle Elemente zu einem sehr eigenen, improvisierten, anarchischen Theaterformat.
Am 9. Juli 2015 hatte das Stück Premiere.
.
.
BETEILIGUNG AN DER AUSSTELLUNG „PICASSO IST GUT, ABER ICH BIN BESSER“
In Schule Gesellschaft verändern. Eine Ausstellung.

2015

IMG_2926

 

 

In großem Maßstab hat das vierjährige Modellprogramm »Kulturagenten für kreative Schulen« einmal mehr das Verhältnis von ›Kunst‹ und ›Schule‹ in den Fokus gerückt. Anlässlich des Programmabschlusses zeigt die Ausstellung eine exemplarische Auswahl an Arbeiten aus Baden-Württemberg, Berlin, Hamburg, Nordrhein-Westfalen und Thüringen.

Die Ausstellung nähert sich der komplexen Spannung zwischen kunsthaftem Eigensinn und schulischem Regelwerk, indem sie den prozesshaften und kollektiven Charakter der Zusammenarbeit von Schulen und Kulturinstitutionen, Kulturproduzenten und Lehrer, Schüler und Künstler hervorhebt. Anliegen ist es, ein Mehr an öffentlicher Aufmerksamkeit für die Schnittstelle von Kunst und Bildung und die gesellschaftlich relevanten Einsätze von Künstlerinnen und allen anderen Akteurinnen in der Schule zu erzeugen.

Zu sehen waren Arbeiten aus Projekten von:

– Wolfgang Allinger, Judith Denkberg de Gvirtz*, Thorsten Keller, Maike Kreichgauer, Lehrer_innen und Schüler_innen. Waldschule Mannheim

– Silke Ballath*, Daria Kornysheva, Lehrer_innen und Schüler_innen, Hendrik Scheel, Anja Scheffer. Refik-Veseli-Schule Berlin

IMG_2987

 

 

Unser Beitrag „2 Schritte vor, 1 Schritt zurück – Der steinige Weg zum Theaterprofil“ umfasste die Darstellung eines Organigramms aller an der Entwicklung und Durchführung beteiligten Akteur_innen des Theaterprofils der Refik-Veseli-Schule. Einer Filmdokumentation aus dem Pilottheaterprojekt: „Warum ist es so schwer über Liebe zu sprechen?“, sowie einem fikitven Chat, der im Rahmen der Entwicklung eines Textes für die Abschlusspublikation des Programms „Kulturagenten für kreative Schulen“ 2015 konzeptionell zwischen Anja Scheffer und Silke Ballath entstand.

Entlang der Frage: „Warum liegt der Film in der Schublade?“ wurde aus den Antworten unterschiedlicher beteiligter Akteur_innen (der Schulleitung, dem Kulturbeauftragter, den Künstler_innen, der Kulturagentin, einigen Schüler_innen, den Sozialarbeiter_innen u.a.) von Anja Scheffer der fiktive Chat in eine dramaturgische Reihenfolge gebracht. Dieser Chat wurde für die Ausstellung von Schüler_innen der Refik-Veseli-Schule gelesen und vertont. Sie übernahmen die Stimmen von Lehrer_innen, Künstler_innen u.a.
Der dramaturgische Eingriff, eine Reihenfolge in die Antworten der Akteur_innen zu bringen, führte entlang der Fragestellung zu einer kritischen Auseinandersetzung mit den Möglichkeiten und Bedingungen der Entwicklung eines kulturellen Schulprofils. Die Leser_innenstimmen der Schüler_innen gaben dieser Auseinandersetzung eine weitere kritische Drehung und hinterließ die Rezipient_innen, die Zuhörer_innen, die Akteur_innen aus Schule und Kunst mit der Frage: Wer spricht hier eigentlich über wen? Welche Machtgefüge wirken in Schule und wie können sie in künstlerischen Prozessen sichtbar werden? Und wie (kann)/wird mit dem Anspruch nach Partizipation aller beteiligten Aketeur_innen aus der Schule und der Kunst eigentlich umgegangen/(werden)?

– An Boekman, Martin Kern, Anne Krause*, Lehrer_innen und Schüler_innen. Erika-Mann-Grundschule Berlin

– Anja Edelmann*, Lehrer_innen und Schüler_innen, Nicole Rockweiler, Max Sudhues. 1. Gemeinschaftsschule Reinickendorf, Campus Hannah Höch Berlin

– Oliver Feigl, Karima Klasen, Lehrer_innen und Schüler_innen, Rainer Mertes, Johanna Niedermüller*, Menja Stevenson. Realschule Ostheim, Stuttgart

– Kathleen Hahnemann*, Lehrer_innen und Schüler_innen. Staatliche Regelschule Gotthold-Ephraim-Lessing Nordhausen

– Birgitta Heller*, Lehrer_innen und Schüler_innen, Claudia Reich. Gesamtschule Kaiserplatz Krefeld

– HM Jokinen, Lehrer_innen und Schüler_innen, Julia Strobel*, Annika Unterburg. Stadtteilschule Eidelstedt Hamburg

– Todde Kemmerich, Lehrer_innen und Schüler_innen, Monika Nordhausen*. Gustav-Heinemann-Gesamtschule Alsdorf

– Lehrer_innen und Schüler_innen, Julia Münz*, Tintin Patrone. Brüder-Grimm-Schule Hamburg

– Lehrer_innen und Schüler_innen, Susanne Lilienfeldt, Barbara Müller*, Pascal Amos Rest. Europaschule Dortmund

Die Ausstellung wurde kuratiert von Carsten Cremer*, Eva Hertzsch, Adam Page und Rahel Puffert

Text des Kurator_innenteams

 

ZukunftWunschTraum NEW TOWN – Fragmente

2015

1f00cd3aceb4ec5445a15a1927ba34c1


.

Die Klasse 8/1 arbeitet vom 29. April bis 13. Mai assoziativ-fragmentarisch an an den Themen Zukunft / Träume / Wünsche.

Anhand von Theaterimprovisationen, Sprachtraining, Rollen- sowie Szenenentwicklung erarbeiten die Schüler_innen in Begleitung von Anja Scheffer, Conny Wendel und Marko Schönherr die neue Produktion, in Zusammenarbeit mit Hendrik Scheel, Daria Kornysheva und Gerd Prill entsteht das Bühnenbild.

22

Es ist die zweite Produktion, die nach dem Stück HELDEN! von der Klasse 8/1 entwickelt und im neuen Theaterraum präsentiert wird, der seit Herbst 2014 in Kooperation mit dem Tischler Matthias Link und seiner Werkpädagogischen 9. Klasse kontinuierlich weitergebaut wird.

Die Aufführung hatte am 13. Mai 2015 in der Refik-Veseli-Schule im 4. Stock im neuen Theaterraum Premiere.

 

.

FINDET REFIK! im Abgeordnetenhaus von Berlin

2015

20150121-DenkMal-klaus_richter038

Die Refik-Veseli Schule wurde mit dem Stück für den Wettbewerb des Jugendforums denk!mal 2015 im Abgeordnetenhaus ausgewählt.

Dokumentation denk!mal 2015

Nicht nur für die Ausstellung, wo eine Projektdokumentation gezeigt wird (19.-26.1.2015 im Casino des Abgeordnetenhauses), sondern darüber hinaus auch für die Abendveranstaltung im Plenarsaal, die am 21. Januar 2015 um 18 Uhr stattfindet.
Es wurden Theaterstücke, Lesungen, Gesang, Rap und Tanz gezeigt, die an die Opfer des Nationalsozialismus erinnern, sowie ein Zeichen gegen heutige Formen von Rassismuss und rechter Gewalt gesetzt.
 .

FINDET REFIK!

2014

4 Wesen von einem anderen Stern treffen auf die Erde und geben den Menschen wieder Mut und Gerechtigkeit, Rückrat und Entschlossenheit um besser mit- und untereinander zu leben.

IMG_klein

In der neuen Theaterproduktion FINDET REFIK! setzt sich eine 7. Klasse der Refik-Veseli-Schule in Kreuzberg mit dem Thema Zivilcourage auseinander.

4 Wochen lang entwickeln die Schüler_innen mit Anja Scheffer (Regie), Jan Freese (Bühnen- und Kostümbild), Esther Röhrborn (Boxchoreografien) sowie den Klassenlehrer_innen ein Theaterstück einschließlich Bühne und Kostümbild, ausgehend von aktuellen Vorfällen (Johnny K.), Songtexten und Biografien von Menschen der Zivilcourage wie Refik Veseli, Edward Snowden, Sophie Scholl und Hector Pieterson.

Die Premiere fand am Donnerstag, den 18. September 2014 im Theaterraum der Refik-Veseli-Schule statt. Weitere 10 Aufführungen wurden Mitschüler_innen der Schule, deren Eltern sowie weiteren Schüler_innen der umliegenden Grundschulen präsentiert.

 


FREIHEIT!

2014

Freiheit! erzählt von Regeln und Grundrechten, von Gesetzen und Gesetzesbrüchen, von Liebe und Einschränkung.
11
In unterschiedlichen Episoden erzählen die Darsteller_innen Geschichten aus dem Alltag, in denen immer wieder die Frage nach der Freiheit des Einzelnen, der einer Gesellschaft oder nach dem Freiheitsbegriff gesellschaftlicher Vorstellungen gestellt wird.
Die Schüler_innen der Klasse 8/2 haben gemeinsam mit ihren Lehrer_innen Dorothea Utz und Andreas Päpke, sowie der Regisseurin und Schauspielerin Anja Scheffer, dem Bühnenbildner Jan Freese und den Regieassistent_innen Berfim Özdemir und Azad Ketenci (Klasse 9/4) das Theaterstück Freiheit! entwickelt und ein Bühnen- und Kostümbild entworfen.
13
Die Besonderheit dieser Produktion war, dass sie verbunden wurde mit einer Klassenfahrt nach Dresden. Hendik Scheel lud die Klasse in die Staatsoperette ein. Die Klasse konnte sich das von ihm entworfene Bühnenbild anschauen und schaute sich abends die Produktion an. In Dresden entstanden mit Einsatz von Requisiten aus der Operette verschiedene Szenen, die in einem Stummfilm zusammen geschnitten wurden. Sie waren in der zweiten Woche Ausgangspunkt für die Produktion, die in der Schule gezeigt wurde.
Erstmals wurde das Stück in dem neuen Theaterraum im 4. Stock aufgeführt. Die Bühne wurde während der zweiten Woche in Kooperation mit der Werkpädagogischen Klasse und dem Tischer Matthias Linke konzipiert und gebaut.

 

HELDEN!

2013

Ein Theaterprojekt an der ISS Skalitzer Straße in Kreuzberg

_DSC0253

Nachdem das Pilot-Theaterprojekt Warum ist es so schwer über Liebe zu sprechen? im Frühjahr diesen Jahres ein großer Erfolg war, haben wir uns entschlossen, zu Beginn jeden Schuljahres mit einer 7. Klasse 4 Wochen lang Theater zu spielen.

_DSC0402

HELDEN! ist die neue Theaterproduktion: Wir treffen auf Sophie Scholl, auf Mohammed Ali, Vladimir Klitschko, Jeanne D’Arc, Vincent Van Gogh, Lady Diana, Rosa Parks, Christiano Ronaldo und Dschingis Khan. Sie alle sind persönliche Helden der SchülerInnen, die in dem Stück miteinander interagieren.

Die Premiere findet am Donnerstag, den 5. September 2013 um 11 Uhr statt. Die SchülerInnen der Klasse 7/1 entwickeln gemeinsam mit ihren LehrerInnen Cornelia Wendel und Gerd Prill, sowie der Regisseurin und Schauspielerin Anja Scheffer, der Regieassistentin Nina Nitzsche und dem Bühnenbildner Hendrik Scheel das Theaterstück HELDEN! und entwerfen ein Bühnen- und Kostümbild.

Ausgehend vom Motiv des Helden wird die deutsche Sprache in ihren unterschiedlichen Facetten untersucht. Textfragmente aus der klassischen Literatur (Schiller) sind ebenso Ausgangsmaterial für die Stückentwicklung wie selbstgeschriebene Gedichte oder Rap-Songs. Spielerisch werden Sprachrhythmus, Metrik und Satzbau mit Hilfe von Improvisationen in konkrete Spielsituationen verwandelt und weiterentwickelt, bis ein kleines Theaterstück daraus entsteht. Darüber hinaus wird das Modell für das Bühnenbild gebaut, die Kostüme der Helden und ihrer Umgebung, sowie das Plakat zur Ankündigung entworfen und jede SchülerIn hat Einzelsprechtraining mit Anja Scheffer.

Die Inszenierung wird im Oktober / November wieder aufgenommen und 16 mal für die umliegenenden Grundschulen präsentiert. Darüber hinaus soll im März 2014 eine weitere Produktion mit einer 8. Klasse stattfinden.

Wir bedanken uns für die Unterstützung durch FörMig-Transfer – Förderung von Kindern und Jugendlichen mit Migrationshintergrund.

.

WARUM IST ES SO SCHWER ÜBER LIEBE ZU SPRECHEN?

Goethe meets Streetart meets Breakbeats

2012/13

4

 

1-monatiges Pilot-Theaterprojekt an der ISS Skalitzerstrasse mit einer 7. Klasse

Premiere am Freitag den 8. März 2013.

Die SchülerInnen entwickeln gemeinsam mit ihren LehrerInnen sowie der Regisseurin und Schauspielerin Anja Scheffer, der Regieassistentin Christine Rieth und dem Bühnenbildner Hendrik Scheel das Theaterstück Warum ist es so schwer über Liebe zu sprechen? und entwickeln ein Bühnenbild dafür.

Ausgehend vom Begriff Liebe wird die deutsche Sprache in ihren unterschiedlichen Facetten (Kunstsprache, Hochsprache, Kiezsprache, Rap-Sprache u.a.) untersucht. Textfragmente aus der klassischen Literatur werden ebenso zum Ausgangsmaterial für die Stückentwicklung wie selbstgeschriebene Gedichte oder Rap-Songs. Spielerisch werden Sprachrhythmus, Metrik und Satzbau mit Hilfe von Improvisationen in konkrete Spielsituationen verwandelt und weiterentwickelt, bis ein kleines Theaterstück daraus erwächst.

Im Rahmen des Pilots entsteht eine kleine Filmdokumentation. Die Inszenierung wird im April wieder aufgenommen und den umliegenenden Grundschulen präsentiert.

Wir bedanken uns für die Unterstützung durch FörMig-Transfer – Förderung von Kindern und Jugendlichen mit Migrationshintergrund!

Weitere Infos und Bilder zur diesem Projekt Hier:

.

ICH SEHE WAS was du nicht siehst

Dokumentationsprojekt vom 13. Februar – 19. Juni 2012

Leitung: Anja Scheffer

PICT2028„Ich sehe was, was Du nicht siehst | Wissen handelnd erleben“ hat während des 2. Schulhalbjahres 2011/12 fünf Projekte an der ISS Skalitzer Str. im Rahmen des Ganztages dokumentiert. Aus dem Dokumentationsprozess und der Beschäftigung mit Improvisationstheater, Moderations-, Film- und Interviewtechniken u.a. haben die teilnehmenden Jugendlichen mit Anja Scheffer  eine Liveshow, TV SKA36 entwickelt. Die Liveshow wurde während zwei Tagen allen 7. und 8. Klassen präsentiert. Im Ethikraum der Schule wurde eine Installation aufgebaut, mit einem Display pro dokumentiertem Projekt. Die gemachten Interviews und Filmsequenzen wurden zusammengeschnitten. Die Installation war gleichzeitig Zuschauerraum, Bühne und Ausstellungsdisplay. Die Schüler moderierten die Show und bedienten die Technik nach einem selbst entwickelten Ablaufplan. Einerseits stellten sie die Projekte (Texte, Fotos, kleine Modelle u.a.) vor, andererseits wurden kurze Filmsequenzen oder Interviews pro Projekt eingespielt, die an eine große Leinwand projiziert wurden. Die dadurch entstehende Dynamik ermöglichte den Jugendlichen viel Spielraum für Improvisation. Am Ende bezogen sie ihre MitschülerInnen in ein Fragenspiel ein: sie forderten die Zuschauer auf mit „ja“- oder „nein“-Karten zu beantworten, ob sie lieber Projekte im Bereich Theater, Musik, Internet, Tanz, Buch, Film etc. machen wollten. Dadurch entstand eine grobe Einschätzung darüber, in welchen Bereichen ihr Interesse für kulturelle Projektarbeit lag.